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Hinweis auf neu gegründeten Sektor „Radiation and Health“ bei „Frontiers“

Prof. Dariusz Leszczynski ist als Chef-Editor für den neu gegründeten Sektor „Radiation and Health“ bei „Frontiers in PUBLIC HEALTH“ verantwortlich.

(Erläuterungen siehe unten) an:

Erläuterungen aus:
http://www.frontiersin.org/about
(gekürzt und frei übersetzt!):

„Frontiers“ ist ein Community-orientierter Open-Access-Verlag mit angeschlossenem Lehr-und Forschungsnetzwerk. („Open-Access“ = freier Zugriff)

„Unsere große Vision ist es, eine Plattform aufzubauen, die den Forschern eine „Open-Science“ in ihrer täglichen Arbeit bietet und in der jeder gleiche Chancen zur Wissensvertiefung vorfindet.“

„Frontiers“ (Grenzgebiete) ist als Graswurzel-Initiative im Jahr 2007 von Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne, Schweiz, aus dem kollektiven Wunsch entstanden, die Veröffentlichungsoptionen zu verbessern und bessere Werkzeuge und Dienstleistungen für Forscher im Internet-Zeitalter zu starten. Seitdem ist „Frontiers“ einer der größten und am schnellsten wachsenden Open-Access-Wissenschaftsverlage geworden: über 20.000 hochwertige, peer- reviewed, Artikel sind in 45 Community-gesteuerten Zeitschriften bereits in mehr als 300 Spezial-Nischen der Naturwissenschaften, Medizin und Technologie veröffentlicht worden und mehr als 40.000 High-Impact-Forscher dienen auf den Editorial Boards und über 6 Millionen Seiten pro Monat werden durchgesehen.

„Frontiers in PUBLIC HEALTH“ ist ein spezieller Bereich des Wissenschafts-Verlages „Frontiers“ mit folgenden Unter-Sektionen im Bereich “öffentliche Gesundheit”, sog.
SPECIALTY SECTIONS:
• Child Health and Human Development
• Diabetes
• Disaster and Emergency Medicine (Katastrophen- und Notfall-Medizin)
• Epidemiology
• HIV and AIDS
• Immunotherapies and Vaccines (Immuntherapien und Impfprogramme)
• Infectious Diseases (Infektionskrankheiten)
• Occupational Health and Safety (Berufskrankheiten und Krankheitenschutz dafür)
• Public Health Education and Promotion (Öffentliche Gesundheitserziehung und ihre Förderung)
• Public Mental Health (Öffentliche geistige/seelische Gesundheit)
• Radiation and Health (Strahlung und Gesundheit)

„Radiation and Health“ ist als ein neuer Sektor des Bereiches
„Frontiers in PUBLIC HEALTH“ unter der Leitung („Chief Editor“) von
Prof. Dariusz Leszczynski, Universität von Helsinki, (Finnland),
eingerichtet worden, nachdem dessen Beschäftigung bei STUK (Finnland) nicht verlängert worden ist.

Nachfolgend sein neuster Artikel>>

The Grand Challenge: Use of a New Approach in Developing Policies in the Area of Radiation and Health

http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fpubh.2014.00050/full

Dariusz Leszczynski

http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=6745

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Neue Studien erhärten alten Verdacht: Krebs durch Handy-Strahlung

Forscher finden alarmierende Spuren im Speichel

Über die Krebsgefahr durch Handys streiten Forscher seit Jahren. Neue Studien erhärten den Verdacht. Verbraucherschützer sehen uns einem unkontrollierten Feldversuch mit ständig steigender Strahlenbelastung ausgesetzt.
Allein die Internetseite „EMF-Portal“ listet 18 055 solcher Untersuchungen auf. Ungefähr die Hälfte davon will bedenkliche Einflüsse auf den Körper oder zumindest biologische Effekte gefunden haben. Die andere Hälfte blieb ohne solche Resultate. Insbesondere geht es den
Forschern um die Frage, ob die Strahlung Krebs auslösen kann.
In jüngerer Zeit wurde es in der Öffentlichkeit um die potenziellen Risiken der Handy-Nutzung still. Insbesondere das Aufkommen der Smartphones verdrängte gesundheitliche Gesichtspunkte. Stattdessen standen die Leistungsdaten und die zahllosen „Apps“ im Fokus, mit denen sich diese zu Taschencomputern mutierten Fernsprechgeräte nützlich machen. Doch hinter den Kulissen ging der Streit um mögliche Gesundheitsgefahren durch die Handys sowie die wie Pilze aus dem Boden geschossenen Funkmasten weiter.

Oxidativer Stress in handynahen Geweben
Jetzt zeigen neue Studien, dass Risiken wohl doch nicht auszuschließen sind. In den letzten fünf Jahren, erklären Forscher im „BioInitiative-Bericht 2012“, wurden rund 1800 Analysen veröffentlicht, die auch noch Effekte zeigen, wenn die Grenzwerte für die Strahlung deutlich unterschritten wurden.
Dabei ist bereits die Festlegung dieser Werte umstritten. Handystrahlung liegt im Frequenzbereich der Mikrowellen, die ihre Energie auf wasserhaltige Strukturen übertragen und diese so erhitzen. Die Grenzwerte für die maximal erlaubte Strahlungsbelastung orientieren sich an dieser thermischen Wirkung: Sie sollen verhindern, dass Körpergewebe – voran das Hirn – durch Erhitzung geschädigt wird. Kritiker verweisen aber darauf, dass biologische Wirkungen bereits weit unterhalb der festgelegten Schwellen auftreten.

So ist es auch in einer der neuen Studien, die zum Ziel hatte, Zusammenhänge zwischen der Handystrahlung und der Entstehung von Krebs aufzuspüren. Durchgeführt hat sie eine Gruppe um den israelischen Mediziner Yaniv Hamzany von der Universität Tel Aviv. Weil Handys beim Telefonieren stets auch die Ohrspeicheldrüse bestrahlen, könnten sich entsprechende Veränderungen im Speichel zeigen, überlegte Hamzany. Beim Vergleich des Speichels von Vieltelefonierern und von Gehörlosen oder Handyverweigerern zeigten sich in der Tat Unterschiede. So fanden sich im Fall der ersteren Anzeichen für oxidativen Stress: In ihren Zellen waren so genannte Peroxide oder freie Radikale in großer Zahl vorhanden. Diese aggressiven chemischen Verbindungen können die Erbsubstanz DNS angreifen und zählen daher zu den Risikofaktoren für Krebs.

Genetische Mutationen fördern die Tumorbildung
Als Vieltelefonierer galten Personen, die ihr Handy mindestens acht Stunden pro Monat am Ohr haben. Die meisten seiner Probanden aus dieser Gruppe, versichert Hamzany, hätten aber 30 bis 40 Stunden monatlich telefoniert. „Das Ergebnis legt nahe, dass in den Drüsen und dem Gewebe, die beim Telefonieren nahe am Handy liegen, beträchtlicher oxidativer Stress entsteht“, sagt der Forscher. „Dadurch gibt es Schäden, die genetische Mutationen auslösen können, was wiederum die Entwicklung von Tumoren fördert.“ Die Studie enthülle zwar keine klare Beziehung von Ursache und Wirkung, doch trage sie zur wachsenden Zahl von Indizien bei, die darauf hindeuten, dass der Gebrauch von Handys langfristig gefährlich sein kann. Zudem gebe sie der Forschung eine neue Richtung vor. So müsse man nun herausfinden, wie schnell die Zellen in den Speicheldrüsen auf die Strahlung reagieren. Allerdings war die Zahl der Probanden gering: Es waren nur 20 Vieltelefonierer.
In ähnlicher Weise lassen auch weitere Untersuchungen erkennen, dass die Strahlung durch die Bildung reaktiver Oxidantien indirekt auf Körperzellen einwirkt. Dabei geht es nicht nur um Krebs, sondern auch um die Fortpflanzung. Arbeitsmediziner der „Third Military Medical University“ im chinesischen Chongqing hatten nämlich entdeckt, dass Handy-typische Strahlung von 1800 Megahertz (MHz) die Samenzellen von Mäusemännchen schädigt. Wiederum hatten freie Radikale die DNS angegriffen.

Oxidativer Stress in Leber- und Samenzellen
Den gleichen Effekt fanden Biologen der Qassim University in Saudi-Arabien bei männlichen Ratten. Sie konstatierten eine „Schädigung der Ratten-Hoden, induziert durch elektromagnetische Befeldung mit einem konventionellen Handy“. Unter anderem verringerte sich die Zahl der Spermatiden, das sind Vorläuferzellen reifer Spermien. Zugleich zeigte sich, dass als „Radikalenfänger“ bekannte Substanzen wie die Vitamine C und E vor solchen Wirkungen schützen. Beide Studien wurden in diesem Jahr veröffentlicht. Eine weitere Untersuchung hatte bereits 2010 ergeben, dass Handystrahlung auch in Leberzellen von Schweinen oxidativen Stress auslösen kann.

Gehäuft Tumore am Hörnerv britischer Frauen
Umstritten war bislang zudem, ob Handystrahlung gehäuft Tumoren am Hörnerv (so genannte Akustikusneurinome) hervorruft. Eine Studie von Epidemiologen der britischen University of Oxford vom Mai 2013 förderte nun zutage, dass die längerfristige Nutzung von Mobiltelefonen das Erkrankungsrisiko signifikant erhöht. Sie war Bestandteil der „Million Women Study“ – einer groß angelegten Untersuchung zur Gesundheit britischer Frauen im Alter von über 50 Jahren. Das Risiko von Frauen, die über zehn Jahre lang mobil telefoniert hatten, an einem Akustikusneurinom zu erkranken, erwies sich gegenüber Nichtnutzerinnen um das 2,5fache erhöht. Es war weltweit die vierte Studie, die diesen Zusammenhang aufzeigte.

Die Fülle solcher Befunde veranlasste die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 2011, die Felder von Mobiltelefonen, kabellosen
Funktechniken, Radio, Fernsehen und Radar als „möglicherweise für Menschen krebserregend“ in dieso genannte Gruppe 2B einzustufen. Im vergangenen Frühjahr legten die IARC-Experten ihren vollständigen Bericht zur Klassifizierung hochfrequenter elektromagnetischer Felder vor und bestätigten die Einstufung.

Einzigartige Erhöhung des Risikos in nur einer Dekade
Diese hat indes ihre Tücken. Denn die im französischen Lyon angesiedelte IARC stellte keine eigenen Untersuchungen an, sondern bewertete epidemiologische und experimentelle Arbeiten anderer Forscher. Einen Kausalzusammenhang von Feldern und Krebserkrankungen konnten sie dabei nicht erkennen, erachten ihn aber als möglich, da es aus einzelnen Studien Hinweise auf ein erhöhtes Hirntumorrisiko vor allem für starke Handynutzer gebe. Es sei aber noch nicht eindeutig belegt, dass die Nutzung von Mobiltelefonen Krebs bei Menschen auslösen kann, betonte die IARC bei der Präsentation ihres Berichts.

Demgegenüber fordert eine Forschergruppe um die Epidemiologin Devra Davis vom Environmental Health Trust der USA, hochfrequente Felder als „wahrscheinlich für Menschen krebserregend“ einzustufen, was der IARC-Gruppe 2A entspricht. Davis stützt sich auf eine schwedische Untersuchung, die ein erhöhtes Risiko für Hirntumoren bei Personen feststellten, die mindestens zehn Jahre lang Handys oder schnurlose Telefone genutzt hatten oder jünger als 20 Jahre waren, als sie damit begannen. „Kein anderes Umweltkarzinogen zeigte eine derartige Erhöhung des Risikos in nur einer Dekade“, schreiben Davis und ihre Kollegen. Bei Kindern und Jugendlichen sei das Risiko erhöht, weil ihre Gehirne einen höheren Anteil an Wasser und eine dünnere Schädelhülle haben, was sie empfindlicher für die Handystrahlung mache.

Quelle: Focus online

Ein einziges LTE-Netz erhöht die Strahlenbelastung um 40 Prozent

Entwicklung von LTE ohne Erforschung von Risiken auf die Gesundheit

Forscher schätzen die Kosten für die Behandlung eines einzigen Hirntumor-Patienten in den USA auf 100 000 bis eine Million Dollar. Die Ressourcen seien aber limitiert, und in anderen Ländern seien die Behandlungsmöglichkeiten noch viel schlechter. „Viele Regierungen, Handyproduzenten und Expertengruppen raten zur Vorbeugung, einfach indem man die Distanz zum Gerät erhöht, um die Belastung von Körper und Hirn zu minimieren“, sagt Davis. Zudem müsse es strengere Reglementierungen geben. Denn Hirntumoren seien nur
die Spitze des Eisbergs. Der restliche Körper reagiere mit anderen Effekten auf die nahezu allgegenwärtige Strahlung. Angesichts von Milliarden Handynutzern weltweit steige die Belastung aber unvermeidlich weiter an.
Ende 2012 erkannte der Oberste Gerichtshofs Italiens in Rom in einem Urteil sogar einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und dem Hirntumor eines 60-jährigen Mannes an. Dieser führte aus, er habe in einem Zeitraum von zwölf Jahren täglich bis zu sechs Stunden telefoniert. Sein Tumor wuchs auf jener der Seite des Kopfes, wo er sich das Handy ans Ohr hielt. Presseberichten zufolge erwarten Medienanwälte jetzt eine Flut ähnlicher Klagen, was die Handyhersteller hart treffen könnte.

Durch die neue LTE-Mobilfunktechnologie wird Strahlung noch steigen
Dennoch habe bisher keine Regierung umfassende Reformen angeordnet, etwa der Grenzwerte, klagt die BioInitiative in ihrem Bericht. „Weltweit unterliegen alle – von den Kindern über die Allgemeinbevölkerung bis zu den Wissenschaftlern und Ärzten – zunehmend einem starken Druck der Werbung, im Alltag stets die neusten Drahtlosgeräte anzuwenden“, heißt es darin. „Deren unkluger Einsatz in Unterricht, Wohnungen, Geschäft, Kommunikation und Unterhaltung, in medizinischen und bildgebenden Technologien, in privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln fordert zunehmenden Tribut.“ Besondere Aufmerksamkeit würden jedoch der Fötus und das Neugeborene, Kinder mit Lernstörungen und Personen mit einer Intoleranz gegenüber chronischen Belastungen (so genannte Elektrosensible) erfordern.
Dabei dürfte die Strahlenflut künftig noch steigen, fürchtet die Verbraucherschutzorganisation
„Diagnose-Funk“, nämlich durch die neue LTE-Mobilfunktechnologie. Durch den Aufbau der LTE-Netze sei eine Verdoppelung der Belastung zu erwarten. Außerdem komme noch die Strahlung hinzu, die sich aus dem Ausbau öffentlicher WLAN-Netze ergebe. Dagegen hatte das von deutschen Netzbetreibern gegründete Informationszentrum Mobilfunk (IZMF ) erklärt, die Belastung werde sich nur „auf niedrigem Niveau“ erhöhen. Die Ergebnisse einer ersten Messreihe stellte das IZMF im vergangenen Juli vor. „Die durch LTE erzeugten Immissionen liegen in der gleichen Größenordnung wie die der älteren GSM- oder UMTS-Sendeanlagen “, heißt es darin.

Ein einziges LTE-Netz erhöht die Strahlenbelastung um 40 Prozent
Die sei „pure Schönfärberei“ kontert die Diagnose-Funk. Denn allein durch den Betrieb eines einzigen LTE-Netzes sei die Strahlenbelastung im Mittel um 40 Prozent gestiegen. Die Mobilfunk-Betreiber würden zudem verschweigen, dass LTE ohne eine einzige Untersuchung der Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit entwickelt wurde. Selbst die Bundesregierung bestätige dies in einer Drucksache. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz sieht bei LTE „noch Forschungsbedarf für mögliche Auswirkungen auf Kinder … und im Bereich der Langzeitwirkung.“
Trotz dieser Risiken werde die Bevölkerung einem unkontrollierten Feldversuch mit ständig steigender Strahlenbelastung ausgesetzt, meint Diagnose-Funk-Vorstand Jörn Gutbier. Deshalb sei eine Politik der Aufklärung und Strahlungsminimierung unverzichtbar. „Eine effektive Schutzpolitik ist möglich, ohne dabei auf eine gute und flächendeckende Mobilfunkversorgung zu verzichten“, betont Gutbier. „Auf jeden Fall brauchen wir keine zwölf parallel betriebenen Mobilfunknetze.“ Stattdessen müsse eine gesundheitlich unbedenkliche Datenübertragung eingeführt werden.

Alternative durch optisches WLAN
Die könnte es tatsächlich bald geben, denn weltweit arbeiten Forschungsinstitute an einer Alternative. Es handelt sich um ein optisches WLAN, das mit dem Licht von Leuchtdioden arbeitet. Sein Vorteil ist, dass mehr Wellenlängen zur Verfügung stehen als für eine Funkübertragung. Allerdings gibt es auch Nachteile: Für ein Funk-WLAN versorgt ein Sender die ganze Wohnung. Ein optisches WLAN benötigt dagegen einen Sender in jedem Raum. Aber auch hier gibt es eine Lösung: Als Sender könnte die Lampe dienen, die für die Beleuchtung sorgt. Die Daten kämen dann über die Stromleitung.

Quelle: Focus Online

Google will eigenes Mobilfunknetz errichten

Glaubt man den aktuellen Meldungen möchte Google (zumindest in den USA) zukünftig auch den Mobilfunk-Bereich aktiv bespielen. Nach Krediten, Flugreisen, Hotelsuche und den anderen Geschäftsfeldern ein weiteres wirtschaftliches Segment, dass vom Suchmaschinen-Giganten belegt wird.

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Ein Techniker verlegt Glasfaserleitungen

Im Bereich der Smartphones ist das Unternehmen mit der Nexus Reihe bereits aktiv. Auch im Breitband Bereich gibt es mit Google Fiber ein entsprechenden Angebot. Der Mobilfunk könnte nun die Brücke zwischen beiden Bereichen schließen. Das bedeutet auch, dass es in Zukunft enger werden könnte für die Unternehmen AT&T, Sprint, Verizon und T-Mobile USA sowie die Discounter in den USA. Die Top-Positionen bei den guten Keywörtern könnten dann an den neuen Google Dienst gehen. In Europa muss Google zwar mittlerweile den Konkurrenten mehr Platz einräumen, für die USA gilt diese Regelung aber nicht. Der Mobilfunk-Bereich wäre dann ein weiteres Feld, das mit google-eigenen Diensten besetzt werden könnte. Nutzer der Suchmaschinen brauchen immer weniger auf dritte Anbieter zurück greifen, in einem Bereich nach dem anderen kann Google selbst oder ein Tochterunternehmen die entsprechenden Dienstleistungen anbieten.

LED-Lampen senden mit Bluetooth

Samsung stellt zwei neue LED-Lampen für das Smart Home vor: eine Bluetooth-fähige sowie eine LED Smart Bulb, die auf dem Industriestandard ZigBee basiert. Ob zuhause, in Büros, Hotels, Krankenhäusern oder im Handel: Samsung ermöglicht mit den beiden neuen LED-Leuchten eine zentrale stromsparende Lichtsteuerung per Smartphone, die auf Knopfdruck eine Atmosphäre schaffen soll, in der sich Bewohner, Kunden und Mitarbeiter wohlfühlen. Die Besonderheit der Samsung Bluetooth Smart Bulb: Dank der Bluetooth-Konnektivität benötigt sie keine WLAN-Verbindung, um via Smartphone oder Tablet gesteuert zu werden. Mit einer einzigen App stellen Nutzer mit jedem Bluetooth-fähigen Gerät bis zu 64 der smarten LED-Lampen nach ihrem Wunsch ein. Die Smart Bulb ist zudem ohne zusätzlichen Dimmer dimmbar, sodass sie je nach Bedarf für die gewünschte Helligkeitsstufe sorgt und eine Wohlfühlatmosphäre schaffen kann.

Eine Lampe für zwei Farben
Zusätzlich können Nutzer jetzt bei ein und derselben Lampe zwischen einer warmweißen (2.700 Kelvin) und kaltweißen (6.500 Kelvin) Lichtfarbe wählen – ohne aufwändigen Lampenwechsel werden so verschiedene Stimmungsszenarien erzeugt: beim Arbeiten im Home Office helles Licht und abends beim gemütlichen Videoabend eine angenehm warme Beleuchtung. Ebenfalls neu ist die auf dem Funkstandard Zigbee basierende Smart Bulb, die es per WLAN-Verbindung ermöglicht, die gesamte Beleuchtung im Haus mit dem Smartphone oder Tablet zu steuern. Die LED-Lampe lässt sich in Smart Home-Konzepte einbinden sowie mit Sensoren und Steuerungssystemen vernetzen. Die Leuchten lassen sich laut Hersteller als Allrounder einsetzen – als stilvolle Akzentbeleuchtung im Wohnbereich, im Smart Horne oder im Smart Office.

Quelle: Samsung

Mobilfunk aus der Straßenlaterne

Bisher kommt das Mobilnetz aus den Sendemasten. In Zukunft könnten aber auch Straßenlaternen für die Verbindung herhalten.

(Foto: Fotolia / fefufoto)

In den USA starten Philips und Ericsson ein gemeinsames Technikprojekt, das sowohl die Energieeffizienz der städtischen Beleuchtung, als auch die Leistung der Mobilfunknetze verbessern soll. Zu diesem Zweck integriert Philips Mobilfunkantennen von Ericsson in LED-Straßenbeleuchtungssysteme und funktioniert auf diesem Weg jede Laterne zu einem kleinen Sendemast um. »Dieses neue vernetzte LED-Straßenbeleuchtungsmodell ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir das Internet der Dinge zum Leben erwecken, und es zeigt die Möglichkeiten von Licht jenseits von Beleuchtung«, sagt Frans van Houten, CEO von Philips. »Wir bieten Beleuchtung als eine Dienstleistung. Diese passt sich an die Bedürfnisse der Stadt an und bietet Stadtverwaltungen die Möglichkeit, ihren Bürgern eine intelligent vernetzte, energieeffiziente und sichere Umgebung zu bieten.«

Philips will die neue Technologie Netzbetreibern zur Verfügung stellen. Ob und wann die Sendemast-Lampe nach Deutschland kommt, ist bisher jedoch noch nicht klar.

Quelle: crn.de

WLAN stört Wettervorhersagen

Eine von 21 nationalen europäischen Behörden durchgeführte Marktüberwachungskampagne hat ein beunruhigendes Resultat hervorgebracht: Zwei von fünf WLAN-Geräten, die das 5-GHz-Band nutzen, können Störungen bei Wetterradaranlagen verursachen.

Bei Wetterradaranlagen in Europa ist es in der jüngsten Vergangenheit zu zahlreichen Störungen gekommen. Die europäischen Marktüberwachungsbehörden führten deshalb zwischen November 2012 und März 2013 eine Marktüberwachungskampagne durch. In deren Rahmen untersuchten die Behörden WLAN-Geräte, die genau wie die Wetteradare das 5-GHz-Band nutzen. 25 der 64 untersuchten Geräte erfüllten die notwendigen Anforderungen nicht, wie das Bakom mitteilt.

Wetterradare gelten als Primärnutzer eines Teils des 5-GHz-Frequenzspektrums. Damit WLAN-Geräte, die das gleiche Frequenzband nutzen, nicht zu Störquellen für die Radaranlagen werden, müssen sie Dynamic Frequency Selection (DFS) unterstützen. Diese Funktion erlaubt es, Wetterradare in der Umgebung zu erkennen und automatisch die Betriebsfrequenz zu ändern. Die DFS-Funktionalität muss deshalb in allen 5-GHz-WLAN-Geräten integriert sein und darf von Anwendern nicht deaktiviert werden können.

Nur ein Gerät erfüllte Anforderungen an DFS-Funktionalität vollständig

Im Rahmen der Kampagne wählten die Behörden ursprünglich 101 Geräte auf dem Markt aus, von denen 37 von vorn herein aussortiert wurden, da sie die entsprechende Frequenz gar nicht oder nur zu einem kleinen Teil nutzen. Die verbliebenen 64 untersuchten sie auf die DFS-Funktionalität und gewisse Elemente der dazugehörigen technischen Unterlagen sowie auf die administrativen Konformitätsanforderungen.

Drei der untersuchten Geräte waren nicht mit DFS ausgestattet. 22 Geräte verfügten zwar über DFS, doch liess sich die Funktion vom Anwender leicht deaktivieren. Bei 38 Geräten mit DFS-Funktionalität konnte diese über einen Umweg ausgeschaltet werden, indem die Regionseinstellungen der Geräte verändert wurden.

Überwachungsbehörden sprechen sich für mehr Marktkontrollen aus

Nur ein Drittel der untersuchten WLAN-Geräte (21 von 64) erfüllten alle administrativen Konformitätsanforderungen. Während in 41 Fällen die Konformitätserklärungen der Hersteller als konform erachtet wurden, entsprachen die technischen Unterlagen nur in 23 Fällen den Anforderungen. Acht Geräte erfüllten die Formatvorgaben nicht.

Das Resultat der Untersuchung stellte die Marktüberwachungsbehörden dementsprechend nicht zufrieden. Sie sprechen sich deshalb für vermehrte Kontrollen im betroffenen Marktsegment aus.

Auf Anfrage erklärte das Bakom, dass die betroffenen Geräte in der Schweiz nicht länger verkauft werden dürfen. Die Hersteller müssen ihre Produkte anpassen, wenn sie sie in der Schweiz weiterhin verkaufen wollen. Über konkrete Störfälle liegen dem Bakom keine Informationen vor.

Quelle: cetoday.ch

LTE ist Schnee von gestern

Der 5G-Standard kommt mit großen Schritten

E-Plus hat als letzter deutscher Netzanbieter LTE eingeführt. Hinter dem Vorhang arbeiten EU und die Industrie aber schon längst an noch schnellerer Datenübertragung im Mobilfunknetz.

LTE ist aktuell noch in aller Munde. Im Hintergrund plant und fördert die EU-Kommission aber schon die Mobilfunkübertragung der fünften Generation. Wie Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Kommission, im Rahmen des MWC bekanntgab, will die EU in Zusammenarbeit mit der Industrie möglichst schnell einen Standard festlegen. Zu diesem Zweck investiert die paneuropäische Politik 700 Millionen Euro in die Forschung. »Und die Telekommunikationsindustrie antwortet: Drei Milliarden Euro für technische Innovationen sind das Fünffache der unsrigen«, erklärt Kroes. »Eine Win-Win- Situation für jeden.« Kroes plant eine globale Festlegung auf einen 5G-Standard bis Ende 2015.

»Natürlich arbeiten wir nicht als einzige an 5G«, sagt Kroes. »Glücklicherweise!« Aktuell soll auch Südkorea etwa eine Milliarde Euro in den neuen Standard investieren und wie die Vizepräsidentin der EU-Kommission erklärt, könne man viel durch globale Zusammenarbeit erreichen: »Wir müssen 5G allgegenwärtig und vollständig kompatibel machen, damit es für jeden und überall funktioniert.«

Neben den Europäern arbeiten auch asiatische Unternehmen emsig an der Entwicklung der mobilen Datenübertragung der nächsten Generation. Schon Mitte des vergangenen Jahres führte Samsung Tests durch und konnte Daten erstmals mit einer Geschwindigkeit von einem Gigabit übertragen. Aber auch Huawei hat bekanntgegeben, dass derzeit schon mehrere hundert Techniker an einem Übertragungsstandard mit einer Geschwindigkeit von zehn GBit/s arbeiten. Der chinesische Hersteller plant einen Rollout der neuen Technologie bis 2020.

Der 5G-Standard könnte nicht nur kabelgebundene Verbindungen obsolet, sondern auch das Internet der Dinge tatsächlich möglich machen. Allerdings hat die Verbreitung von LTE aufgezeigt, dass technische Innovation nicht gleich mit flächendeckender Verfügbarkeit einhergeht.

Quelle: crn.de

WHO-Bericht: Zahl der Krebs-Toten steigt sprunghaft an

Die Zahl der jährlichen Krebs-Toten wird in den kommenden zwei
Jahrzehnten von 8 auf 13 Millionen ansteigen, so ein WHO-Bericht. Vor allem die Industrie-Staaten sind von dem Anstieg betroffen.

Die Zahl der weltweiten Fälle von Krebs wird in den kommenden Jahren massiv ansteigen, sagt ein Bericht der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO). Die Organisation fordert ein sofortiges Handeln.

Innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte wird die Zahl der neuen Krebs-Fälle auf 22 Millionen pro Jahr ansteigen, so der WHO-Bericht. Noch 2012 wurden nur 14 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert. Die Zahl der Krebs-Toten wird in diesem Zeitraum von 8,2 Millionen auf 13 Millionen steigen. Die häufigsten Krebs-Arten im Jahr 2012 waren Lungen-Krebs (1,8 Millionen), Brust-Krebs (1,7 Millionen) und Dickdarm-Krebs (1,4 Millionen), so der WHO-Bericht. Die meisten Todesopfer forderten der Lungen-Krebs (1,6 Millionen), Leber-Krebs (0,8 Millionen) und Magen-Krebs (0,7 Millionen).

Der WHO-Bericht zeige, „was viele von uns seit einiger Zeit sagen“, zitiert USA Today den Chef-Mediziner der Amerikanische Krebs-Gesellschaft. Die Kosten im Zusammenhang mit Krebs hätten sich international in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt, und sie würden auch sich in den kommenden 20 Jahren verdoppeln.

Der Chef der WHO-Krebsforschung, Christopher Wild, sagte: „Diese neuen Zahlen und Prognosen senden ein starkes Signal, dass sofortiges Handeln notwendig ist, um dieser menschlichen Katastrophe die Stirn zu bieten, die ohne Ausnahme jede Kommune der Welt betrifft.

Wegen wachsender und alternder Bevölkerungen sind die Industrie-Staaten stärker von den steigenden Krebs-Zahlen betroffen als der Rest der Welt, so der WHO-Bericht. Doch mehr als 60 Prozent der weltweiten Krebsfälle treten heute in Afrika, Asien und in Zentral- und Süd-Amerika auf. Diese Regionen verzeichnen 70 Prozent der weltweiten Krebstoten.

Quelle:  deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Elektrosmog als Kommunikationsmedium

Forscher an der Universität von Washington haben ein funkbasiertes Kommunikationssystem entwickelt, das gänzlich ohne Stromversorgung auskommt. Die »Ambient Backscatter«-Technik reflektiert oder absorbiert vorhandene Fernseh- und Mobilfunksignale, um Informationen per Morse-Code auszutauschen.

Elektrosmog umgibt uns ständig. Er kommt vom Rundfunk sowie vom Mobilfunk wie Basisstationen und Handys. Bei der »Ambient Backscatter«-Technik (Umgebungs-Rückstreuung) nutzen Forscher an der Universität von Washington in Seattle diese Funkenergie sowohl als Energiequelle als auch als Kommunikationsmedium. So können zwei batteriefreien Geräten durch Rückstreuung bestehender Funksignale per Morse-Code miteinander kommunizieren. Dadurch ist die Backscatter-Kommunikation um Größenordnungen energieeffizienter als herkömmliche Funkkommunikation. Da sie die HF-Signale um uns herum nutzt, ist es nicht erforderlich, eine eigene Energie-Infrastruktur zu implementieren wie z.B. bei RFID.

Die Backscatter-Kommunikation könnte nach Meinung von Shyam Gollakota, dem leitenden Forscher, in einer Reihe von Bereichen Anwendung findet, zum Beispiel Wearable-Computing,
Smart-Homes und autarken Sensornetzwerken.

Alltagsgegenstände lassen sich so mit batterielosen Tags ausstatten, um miteinander zu kommunizieren. So könnte eine Couch den Benutzer per Ambient-Backscatter wissen lassen, wo er seine Schlüssel liegengelassen hat. »Intelligente« Sensoren könnten in nahezu jeder Struktur eingebaut werden. So könnten z.B. in einer Brücke platzierte Sensoren den Zustand des Betons und des Stahls überwachen und eine Benachrichtigung senden, wenn einer der Sensoren beispielsweise einen Haarriss feststellen.

Die Forscher testeten die Ambient-Backscatter-Technik mit Prototypen im Scheckkartenformat, die sie weniger Meter voneinander entfernt platzierten. Für jedes Gerät bauten sie eine Antennen aus einer gewöhnlichen Leiterplatte. Eine LED blinkte, sobald es ein Kommunikationssignal von einem anderen Gerät empfing. Gruppen der Geräte wurden in einer Vielzahl von Szenarien in der Gegend von Seattle getestet, einschließlich innerhalb eines Mehrfamilienhauses, an einer Straßenecke und auf der obersten Ebene eines Parkhauses. Diese Standorte waren unterschiedlich weit entfernt von einem Fernsehturm: von einer halben amerikanischen Meile (847 m) bis zu 6,5 Meilen (10,5 km).

http://abc.cs.washington.edu/